Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Bitte hier Erfahrungen posten, wer nach der Fundoplicatio operiert wurde.

Moderatoren: Masterp, André

Re: Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Beitragvon Refluxius » Montag, 26. Juni 2017, 20:39:27

Masterp hat geschrieben:Freut mich, dass Du noch immer beschwerdefrei bist. Auch weiterhin auf Holz klopf.


Ich danke Dir.
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Re: Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Beitragvon Refluxius » Montag, 20. November 2017, 20:15:18

Ein sehr interessanter Artikel:

"Delayed Gastric Emptying in Patients with Abnormal Gastroesophageal Reflux".

Ist die Magenblähung schuld an der GERD?
Wird diese wiederum durch die verzögerte Magenentlehrung verursacht?
Welche Therapie ist die geeignetste?

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1422000/
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Re: Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Beitragvon Sonne » Donnerstag, 01. Februar 2018, 15:15:38

Hallo,

ichfreue mich, dass ich mal etwas positives über die Op lese, danach habe ich gesucht, vor allem Berichte die nicht nach ein paar Wochen abreißen sucht man vergebens. Auch mein Hausarzt ist, wie hier schon erwähnt der Meinung, dass Leute mit einem guten Verlauf weniger Anlass sehen das zu posten.
Ich selbst wurde vor einer Woche operiert, Hernie der Marke"Scheunentor" ca 10cm ohne Netz und 360 Grad Manschette. Es ist wie eine Befreiung so gut ging es mir seit mind. 2 Jahren nicht mehr. Ich bin jetzt einfach guter Dinge und genieße die zurückgewonnene Lebensqualität. Über ein Rezidiv mache ich mir Gedanken wenn es soweit sein sollte. Im Moment ist jeder Tag ein Gewinn.

Grüße
Sonne
Zuletzt geändert von Sonne am Donnerstag, 01. Februar 2018, 22:10:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Beitragvon Homer Jay » Donnerstag, 01. Februar 2018, 19:12:37

Sonne hat geschrieben:Hallo,

ichfreue mich, dass ich mal etwas positives über die Op lese, danach habe ich gesucht, vor allem Berichte die nicht nach ein paar Wochen abreißen sucht man vergebens. Auch mein Hausarzt ist wie hier schon erwähnt, der Meinung das Leute mit einem guten Verlauf weniger Anlass sehen das zu posten.
Ich selbst wurde vor einer Woche operiert, Hernie der Marke"Scheunentor" ca 10cm ohne Netz und 360 Grad Manschette. Es ist wie eine Befreiung so gut ging es mir seit mind. 2 Jahren nicht mehr. Ich bin jetzt einfach guter Dinge und genieße die zurückgewonnene Lebensqualität. Über ein Rezidiv mache ich mir Gedanken wenn es soweit sein sollte. Im Moment ist jeder Tag ein Gewinn.

Grüße
Sonne


Freut mich das es dir nach der Nissen Fundo so gut geht. Darf ich fragen wer dich operiert hat bzw. wo du operiert worden bist?
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Re: Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Beitragvon Sonne » Donnerstag, 01. Februar 2018, 21:58:00

Ich wurde im EvK in Bergisch Gladbach von Dr. Andreas Hecker operiert.
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Re: Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Beitragvon Homer Jay » Freitag, 02. Februar 2018, 07:24:08

Vielen Dank, ich finde es immer wichtig gerade bei positiven Erfahrungen Ross und Reiter zu nennen.
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Re: Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Beitragvon Refluxius » Freitag, 02. Februar 2018, 11:06:44

Hallo Sonne,

vielen Dank für deinen Post, freut mich sehr, dass es dir wieder gut geht. 10 cm Hernie ist schon heftig!
Wie lange wäre deine OP her? Nur als Randinformation.

Was mich betrifft, konnte ich in den letzten Monaten einige gute Einblicke in die "Nissen-Welt" erhaschen, vor allem durch 2 Mitgliedschaften im Facebook.
Es gibt dort 2 sehr interessante Gruppen, die eine heißt "Nissen Fundoplication", und besteht vornehmlich aus Menschen, die entweder eine erfolgreiche OP hinter sich haben, oder aus solchen, die kurz vor einer stehen. Glücklicherweise haben die meisten der zweiten Untergruppe einen erfolgreichen Verlauf, und bleiben auch weiterhin der Gruppe erhalten. Man wird dort recht unkompliziert aufgenommen und die Leute dort sind echt offen und hilfsbereit.

Die andere Gruppe heißt "Nissen Fundoplication Takedown" und handelt, wie es der Name schon erahnen lässt, von den weniger erfolgreichen Fällen. Bzw. gibt es darunter derartig verpfuschte Fälle (mit Gastroparese, Vagusnerv-Schäden, slipped Nissens etc.) die vordergründig eines im Sinne haben: wie sie die Manschette loswerden können (takedown= auflösen, zerlegen). Es geht also NICHT um Re-Op´s hier, sondern um das komplette Herunternehmen, was (entgegen weitläufiger Meinungen) technisch möglich ist. Heißt also, dass Fundos technisch rückgängig zu machen wären. Auch hier ist die Aufnahme schnell und unkomplziert.

Ein schönes Kontrastbeispiel also, dazu auch breit und global angelegt.

Einige Zahlen:

Die "Nissen"-Gruppe besteht zZ aus 4.354 Mitgliedern. Die "Takedown"-Gruppe aus 680. Sehr vereinfacht berechnet, wäre das Verhältnis Misserfolg/Erfolg ca. 15,6%. Dies wiederum dürfte nach oben verzerrt sein, dadurch dass sehr viele erfolgreiche Fälle NICHT mehr im Netz erscheinen und einfach ihr Leben fortleben. Nehmen wir an (auch hier vereinfacht) dass nur die Hälfte der Erfolgsfälle in der ersten Gruppe erscheinen (eigentlich dürften es noch viel weniger sein), würde eine Rate von ca. 7,8% resultieren, die für einen absoluten Misserfolg stehen würde.

Wenn auch sehr vereinfacht dargelegt, deckt sich das jedoch so ziemlich mit den Daten aus vielen Studien, die im Netz zu finden sind und die von einer ca 92%-igen Erfolgsquote ausgehen.

VG
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Re: Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Beitragvon Masterp » Sonntag, 04. Februar 2018, 14:10:50

Refluxius hat geschrieben:
Wenn auch sehr vereinfacht dargelegt, deckt sich das jedoch so ziemlich mit den Daten aus vielen Studien, die im Netz zu finden sind und die von einer ca 92%-igen Erfolgsquote ausgehen.

92% Erfolgsquote halte ich derzeit bei der Anzahl an knappen Chirurgen, die sich wirklich mit diesem Verfahren auskennen, für ein Wunschwert.
Refluxer seit 1998.
Bislang nicht operiert.
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Re: Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Beitragvon Sonne » Sonntag, 04. Februar 2018, 18:31:32

@Refluxius

die Op war vor 10 Tagen.

Ich finde es sehr interessant auch wenn das wie du sagst vereinfacht dargestellt ist. Ich würde gerne Leute kennenlernen die vor 10 Jahren oder mehr operiert sind, einfach um zu erfahren wie sie damit leben. Ist es ein Leben ohne Einschränkungen? Ich bin selbst sehr sportlich, Ausdauersportarten stellen sicher kein Problem dar. Was ist mit Kraftsport?
Sonne
 
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Re: Meine Fundoplicatio (25.06.2015)

Beitragvon Refluxius » Montag, 05. Februar 2018, 11:10:39

Masterp hat geschrieben:
Refluxius hat geschrieben:
Wenn auch sehr vereinfacht dargelegt, deckt sich das jedoch so ziemlich mit den Daten aus vielen Studien, die im Netz zu finden sind und die von einer ca 92%-igen Erfolgsquote ausgehen.

92% Erfolgsquote halte ich derzeit bei der Anzahl an knappen Chirurgen, die sich wirklich mit diesem Verfahren auskennen, für ein Wunschwert.


Naja, dass diese Quote wohl nicht auf alle Chirurgen greift, dem würde ich sofort zustimmen... Die meisten der im Netz kursierenden Studien wurden bei großen Einrichtungen (Mayo Clinic, Hopkins Hospital, etc.) durchgeführt, da dürfte man von guten & sehr erfahrenen Ärzten ausgehen. Sicherlich gibt es wenig Homogenität und Vergleichbarkeit unter den Chirurgen weltweit, die Lernkurvenproblematik und all das. Das Verfahren an sich aber (und das ist es, worauf ich am Ende hinaus will), ist ausgereift und effektiv.

Es ist mir auch klar, dass dieser Zahlenvergleich so ziemlich dilettantisch und herbeigegriffen ist (2 Foren, die unabhängig sind von einander, viele verschiedene Länder, viele verschiedene Einrichtungen, Chirurgen & Techniken, die miteinander verglichen werden, etc). Eines aber darf man hier getrost unterstellen, und das wäre das "Gesetz der großen Zahlen". Gerade weil die 2 Foren so große und verstreute Stichproben darstellen, dürften sich bei wachsender Anzahl dieser "Stichproben" immer mehr die wahren Verhälntnisse darin widerspiegeln.


Sonne hat geschrieben:@Refluxius

die Op war vor 10 Tagen.

Ich finde es sehr interessant auch wenn das wie du sagst vereinfacht dargestellt ist. Ich würde gerne Leute kennenlernen die vor 10 Jahren oder mehr operiert sind, einfach um zu erfahren wie sie damit leben. Ist es ein Leben ohne Einschränkungen? Ich bin selbst sehr sportlich, Ausdauersportarten stellen sicher kein Problem dar. Was ist mit Kraftsport?


Im "Nissen Fundoplication" Forum gibt es so einige dieser Leute, es war auch für mich sehr interessant, sich mit einigen von denen auszutauschen. Erfreulicherweise scheint es viele davon zu geben, denen es heutzutage noch sehr gut geht. Da kommt gut Hoffnung auf :-))))
Ich kann nur empfehlen, sich da anzumelden und umzugucken (es wird auf Englisch kommuniziert).
Zum Thema Kraftsport: Ich hatte selber keine Gleithernie, heisst mein Zwerchfell war nicht aufgerissen. Trotzdem waren meine Refluxbeschwerden massiv, inkl. LPR und Regurgitation. Ich habe früher gut Gewichte gestemmt, heute schwimme und laufe ich nur noch. Schwimmen zusammen mit Whey-Protein ist zwar nicht "das Echte", aber kommt ziemlich nah ran am "Pumpeffekt" der Gewichte. Gemeint ist natürlich korrektes Kraulen und nicht "Pseudoschwimmen" (Brustschwimmen etc.) Zudem tut man auch was für seine Kondition. Was ich damit sagen will ist, dass ich die Finger von Gewichten lasse, siehe "sicher ist sicher". Bei einer 10 cm Hernie würde ich die Teile nicht einmal anschauen... Was hat denn dein Chirurg dazu gesagt?

VG
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