Reflux OP Vergleich schwierig

In diesen Forum soll der Erfahrungsaustausch von operierten Patienten und Interessierten stattfinden.
Da sich doch viele Fragen im Laufe der Erkrankung ergeben und diese nur sehr schlecht bis gar nicht beantwortet werden, war es mir als Operierter ein großes Anliegen, dieses Forum zu erstellen. Hier soll nicht schlecht über Ärzte geschrieben-, sondern nur die Erfahrungen miteinander ausgetauscht, werden.

Viel Unsicherheit ensteht, ob denn eine OP von Nöten ist oder nicht. Dies sollte immer grundsätzlich mit dem behandelnden Arzt zusammen entschieden werden. Dieses Forum soll lediglich eine Hilfestellung bieten.

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Moderatoren: Masterp, André

Reflux OP Vergleich schwierig

Beitragvon Sodbrenner » Dienstag, 02. Januar 2018, 02:05:39

Hallo Zusammen,

Ich lese seit ~ 3 Jahren in unregelmäßigen abständen in dem Forum, habe mich aber erst jetzt angemeldet.

Der Grund ist – wie wohl bei jedem in diesem Forum – dass ich einen Zwerchfellbruch und einen schwachen Magenschließmuskel habe was in der Summe Sodbrennen bedeutet.
Seit ~ 12 Jahren habe ich Sodbrennen, seit etwas über 8 Jahren nehme ich PPIs. Absetzen ist unmöglich... brennt wie Feuer!

In dieser Zeit habe ich mich öfter mal informiert ob (und wenn ja welche) OP mir helfen könnte. Nun bin ich kein Arzt und arbeite nicht im medizinischen Bereich

Meine (nicht medizinische) Analyse – die ich hier gerne Diskutieren würde - gab:


1. „Klassische“ Fundoplicatio

Die „klassische“ Fundoplicatio nach Nissen (360°) wurde bis vor wenigen Jahren als „Standard-OP“ von nahezu 100% der Chirurgen gewählt. Vorteil ist, dass (wenn die OP gelingt) das Sodbrennen gestoppt wird. Nachteil ist, dass die Manschette oft "so dicht" war, dass Nahrung nur schwierig runter ging. Aufstoßen (oder gar Erbrechen) war häufig unmöglich.

Studien ergaben, dass Patienten die nach Toupet (270°) oder DOR (180°) operiert wurden ein minimal geringeres Risiko hatten erneut (oder immer noch) an Sodbrennen zu leiden
https://klinikum-stephansplatz.de/wp-content/uploads/2016/03/Artikel-Dr.-Strate.pdf

Gute Bilder zur Erklärung der Manschetten: http://achalasie.info/?lsvr_lore_kb=wahl-der-manschette

Die Folge war, dass die viele Kliniken heute eine Toupet Manschette (zunehmend mehr auch DOR) verwenden.


2. Netz oder kein Netz:

So wie ich gelesen habe verwenden Ärzte bei Zwerchfellbrüchen > 3cm (machmal auch erst ab 5cm) ein Kunststoff Netz zum stabilisieren. Dieses Netz verwächst dann (im Idealfall) mit dem Zwerchfell. In der Praxis kann das Netz sich lockern kann „wandern“ (wie bei Leistenbrüchen).

Manche Kliniken verzichten heute (wo immer möglich auf Netze), ein Einheitliches Vorgehen scheint es nicht zu geben. Wahrscheinlich auch weil nicht jedes Netz das „wandert“ Probleme macht.


3. Wiederherstellende Ops

Nachfolgende Kliniken / Ärzte versuchen die anatomischen Gegebenheiten wieder herzustellen


3.1 OP nach Dr. Löhde

So wie ich das sehe verwendet Dr. Löhde ein spezielles T - förmiges Netz und vernäht dies mit dem Zwerchfell. Zusätzlich bringt er den Magen wieder an die Stelle wo er hin gehört (wie es auch bei der klassischen Fundoplicatio gemacht wird). Auf eine Manschette verzichtet er komplett mit der Begründung dass der Magenschließmuskel wieder funktioniert wenn die Organe da sind „wo sie hin gehören“. Die Erfolgsquote wird mit 97% angegeben.

Bemerkenswert ist, dass diese OP nur von der Praxis Löhde durchgeführt wird. Ich habe leider keine Studien gefunden, insbesondere zu den 97% hätte ich gerne die zugehörige Studie gelesen.

Die OP wurde in Berlin als Privatleistung angeboten, ist jedoch aufgrund er aktuellen Gesetzgebung in Deutschland nicht mehr möglich. Irgendwo habe ich gelesen, dass Dr. Löhde demnächst in Österreich eine Privatpraxis eröffnet (ohne Gewähr!)



3.2 OP nach Zarras (Düsseldorf) / Ablassmaier (München)

Dr. Zarras näht das Zwerchfell zu und verstärkt es mit einem Titan Netz, ob Dr. Ablassmaier ein Netz zur Stabilisierung verwendet konnte ich nicht feststellen.
Beide Ärzte verwenden – wie Dr. Löhde - keine Manschette. Dr. Löhde verwendet jedoch ein T Förmiges Netz, welches 3 dimensional ins Zwerchfell eingenäht wird.
Wie auch bei Dr. Löhde wird diese OP je nur von einem Arzt (bzw. einer Klinik) angeboten. (habe zumindest nichts anderes gefunden). Studien habe ich gefunden, jedoch sind diese nicht besonders groß.

Studie Zarras: http://www.egms.de/static/de/meetings/dgch2010/10dgch360.shtml
Studie Ablassmaier: http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000015419/diss_j.rana-krujatz.pdf



4. Linx Magnetband:

Ist recht neu auf dem Markt (ich glaube seit ~ 8 Jahren). Dies Magnetband wird anstelle einer festen Manschette um den Magenschließmuskel gelegt und soll diesen stärken. Vorteil: Im Vergleich zur "festen" Manschette ist es flexibel. Nachteil: Ist ein Fremdkörper, MRT nur bis 1,5T (alte Gen. Linx nur 0,7T). Außerdem scheint eine Entnahme nach Jahren schwierig zu sein weil das Magnetband mit der Speiseröhre narbig verwächst (habe ich irgendwo gelesen, sorry mir fehlt die Quelle)
Laut Studie gute Ergebnisse nach 6 Jahren.

Studie: http://www.refluxmedical.com/de/news/exzellente-langzeit-ergebnisse-nach-linx-magnetring-magnetband/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23856355

5. Endostim:

Hier wird – nach Verschluss des Zwerchfells - Elektroden an den Schließmuskel angebracht. Mittels einer kleinen Batterie (die im Körper ist und nach ~ 10 Jahren erneuert werden muss) wird der Schließmuskel „trainiert“.
MRT Untersuchungen sind (mit Einschränkungen) bis 3T möglich.
http://reflux-behandlung.de/wp-content/uploads/2016/06/MRI-Guidelines-for-EndoStim-LES-Stimulator-Model-1006-SM-76-GER-Rev-B.pdf

Link Beschreibung und Studie http://www.endostim.com/wp-content/uploads/2017/01/Clinical-data-summery-GER.pdf


Fazit:


Mein Fazit lautet, dass ich keine Ahnung habe welche OP "die Beste" ist! Es fehlen vergleichende Studien! Medizinische Studien, das ist für mich eh ein "rotes Tuch", aus einer 3 Jahre Studie wird eine "Langzeitstudie". In die Studie werden nur ideale Patienten (Zwerchfellbruch kleiner 3cm Reflux < 3 Jahre,... usw) aufgenommen. Oder Erfolg ist "kein Sodbrennen" jedoch Lebensqualität (also kam es durch die OP zu einer Besseren Lebensqualität) wird oft nicht gefragt.

Evtl. kann es ja auch sein, dass – je nach Ursache – eine andere OP die Richtige ist!

Z.b. könnte ich mir vorstellen, dass bei dem Zwerchfellbruch und somit der teilweise über das Zwerchfell gerutschte Magen mit der Folge: Minderung bzw. Funktionsausfall vom Magenschließmuskel eine gute Chance bei allen Wiederherstellenden OPs (Löhde, Zarras, Ablassmaier) hat.

In dieser „Gruppe“ könnte die Löhde OP durch das 3D Netz Vorteile haben, jedoch habe ich keine Studie gefunden die dies belegt. Nachteil sind die hohen (privaten) kosten, keine Studienlage, Arzt ist nicht mehr in Deutschland (evtl. Österreich)

Die Studienlage von Ablassmaier und Zarras ist gering (Links oben), jedoch gibt es etwas.


Sollte das Problem ein schwacher Magen Schließmuskel sein (also echte Muskelschwäche) kann ich mir nicht vorstellen, dass eine der „Wiederherstellenden“ OP Methoden funktioniert.

In diesem Fall bräuchte der Muskel wohl etwas Unterstützung. Die Nissen Manschette wollte ich bei mir (wegen der Risiken dass da nix mehr durchgeht) nicht. Wenn ich für mich entscheiden würde dann als Manschette, Toupet oder DOR.
Wobei ich Endostim auch interessant finde, der schwache Muskel geht ins Fitness Studio... nur fehlen mir hier noch Studienergebnisse.

Von Linx würde ich (meine Meinung) Abstand nehmen (ich dachte vor ~ 3 Jahren nach Gespräch mit dem leider viel zu früh verstorbenen Dr. Schulz anders).


Diskussion:

Sollte an meiner Theorie etwas dran sein (Erst Ursache für schwachen Muskel finden ) würde sich doch folgendes Vorgehen anbieten:

    - Ist Zwerchfellbruch Ursache für schwachen Magenmuskel=> Wiederherstellende OP a'la Löhde, Ablassmaier, Zarras

    - Ist echte Muskelschwäche Ursache => Muskel muss mit Manschette Stabilisiert werden / mit Endostim trainiert werden (evtl. Linx Band)

Dann wäre beispielsweise eine OP zielführend bei der zuerst das Zwerchfell repariert wird und die anatomischen Gegebenheiten wieder hergestellt werden mit anschließender Funktionsmessung des Schließmuskel (wenn es geht noch während dieser OP) und dann Entscheidung:

    - Reicht die Muskelkraft aus => keine „Stütze“ (Manschette, Endostim, Linx,..)
    - Ist die Muskelkraft noch immer zu gering: Manschette, Endostim, Linx Magnetband um den Muskel....



PS: Ich hatte manchmal den Eindruck, dass in diesem Forum recht schnell zu einer Löhde OP geraten wird. Natürlich ist Ratschlag wichtig, jedoch auch gefährlich! Insbesondere wenn man nicht vom medizinischen Fach (inkl. Erfahrung Reflux OP) ist, keine Befunde hat, … Vielleicht täuscht mich der Eindruck „Empfehlung Löhde OP“ auch....

Wichtig: Bitte aus keinen meiner Beschreibungen eine Therapie / OP Empfehlung ablesen, ich bin kein Arzt! Ich suche selber noch die richtige Therapie, die richtige Klinik, den richtigen Arzt!
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Re: Reflux OP Vergleich schwierig

Beitragvon Masterp » Mittwoch, 03. Januar 2018, 17:28:18

Hallo,

Sodbrenner hat geschrieben:
1. „Klassische“ Fundoplicatio

Die „klassische“ Fundoplicatio nach Nissen (360°) wurde bis vor wenigen Jahren als „Standard-OP“ von nahezu 100% der Chirurgen gewählt. Vorteil ist, dass (wenn die OP gelingt) das Sodbrennen gestoppt wird. Nachteil ist, dass die Manschette oft "so dicht" war, dass Nahrung nur schwierig runter ging. Aufstoßen (oder gar Erbrechen) war häufig unmöglich.

Studien ergaben, dass Patienten die nach Toupet (270°) oder DOR (180°) operiert wurden ein minimal geringeres Risiko hatten erneut (oder immer noch) an Sodbrennen zu leiden
https://klinikum-stephansplatz.de/wp-content/uploads/2016/03/Artikel-Dr.-Strate.pdf

Gute Bilder zur Erklärung der Manschetten: http://achalasie.info/?lsvr_lore_kb=wahl-der-manschette

Die Folge war, dass die viele Kliniken heute eine Toupet Manschette (zunehmend mehr auch DOR) verwenden.
Der entschiedenste Nachteil ist, dass es kaum gute Chirurgen gibt, die dieses Verfahren vernünftig umsetzen können. Dazu bedarf es sehr viel Erfahrung und nicht mal eben über einer Fortbildung
mitgenommenes Fachwissen. Davon ab, werden die Verfahren von jedem Chirurg und Spital in ihrer Form anders operiert, da das Urverfahren mittlerweile komplett überholt und so nicht mehr wirklich anwendbar.


2. Netz oder kein Netz:

So wie ich gelesen habe verwenden Ärzte bei Zwerchfellbrüchen > 3cm (machmal auch erst ab 5cm) ein Kunststoff Netz zum stabilisieren. Dieses Netz verwächst dann (im Idealfall) mit dem Zwerchfell. In der Praxis kann das Netz sich lockern kann „wandern“ (wie bei Leistenbrüchen).

Manche Kliniken verzichten heute (wo immer möglich auf Netze), ein Einheitliches Vorgehen scheint es nicht zu geben. Wahrscheinlich auch weil nicht jedes Netz das „wandert“ Probleme macht.

Probleme mit dem Netz ist nicht nur das "wandern" sondern auch das verwachsen mit umliegenden Organen oder das Perforieren. Auch hier ist es abhängig ,was für ein Netz genommen wird und wie viel EWrfahrungen der Chirurg in diesem Bereich hat. Gerade im Bereich Leistenbruch erlebt man jeden Tag den gleichen Pfusch, wie Netze einfach so in die Wunde gequetscht werden und mit der Zeit wandern und erhebliche Probleme bereiten.


3.1 OP nach Dr. Löhde

So wie ich das sehe verwendet Dr. Löhde ein spezielles T - förmiges Netz und vernäht dies mit dem Zwerchfell. Zusätzlich bringt er den Magen wieder an die Stelle wo er hin gehört (wie es auch bei der klassischen Fundoplicatio gemacht wird). Auf eine Manschette verzichtet er komplett mit der Begründung dass der Magenschließmuskel wieder funktioniert wenn die Organe da sind „wo sie hin gehören“. Die Erfolgsquote wird mit 97% angegeben.

Bemerkenswert ist, dass diese OP nur von der Praxis Löhde durchgeführt wird. Ich habe leider keine Studien gefunden, insbesondere zu den 97% hätte ich gerne die zugehörige Studie gelesen.

Die OP wurde in Berlin als Privatleistung angeboten, ist jedoch aufgrund er aktuellen Gesetzgebung in Deutschland nicht mehr möglich. Irgendwo habe ich gelesen, dass Dr. Löhde demnächst in Österreich eine Privatpraxis eröffnet (ohne Gewähr!)

Die 97% scheinen in der Tat nicht ganz zu stimmen oder beziehen sich auf andere Werte. Dazu muss Herr Löhde nochmal genau Stellung beziehen. Die Studienergebnisse werden auch bald der Öffentlichkeit bereit gestellt, sobald man sich dem Bürokratiemonster Deutschland entzogen hat. Wer die Studie einsehen möchte, muss zu Dr. Löhde in die Praxis kommen. Ich hatte vor Jahren Einblick in die umfangreiche Auswertung.



3.2 OP nach Zarras (Düsseldorf) / Ablassmaier (München)

Dr. Zarras näht das Zwerchfell zu und verstärkt es mit einem Titan Netz, ob Dr. Ablassmaier ein Netz zur Stabilisierung verwendet konnte ich nicht feststellen.

Dr. Ablassmaier verwendet ein Netz je nach Gegebenheit. Auch hier wird lediglich nur ein oberflächliches Netz auf die Nahtversorgung draufgelegt und nicht in die Bruchlücke eingewebt.
Bei Dr. Zarras ist zudem noch zu klären, azs welchen Material seine Klammern bestehen, da Metallklammern sich im Grunde lösen und bis zum Herzen wandern können.


Beide Ärzte verwenden – wie Dr. Löhde - keine Manschette. Dr. Löhde verwendet jedoch ein T Förmiges Netz, welches 3 dimensional ins Zwerchfell eingenäht wird.
Wie auch bei Dr. Löhde wird diese OP je nur von einem Arzt (bzw. einer Klinik) angeboten. (habe zumindest nichts anderes gefunden). Studien habe ich gefunden, jedoch sind diese nicht besonders groß.

Studie Zarras: http://www.egms.de/static/de/meetings/dgch2010/10dgch360.shtml
Studie Ablassmaier: http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000015419/diss_j.rana-krujatz.pdf


Die Studie von Dr. Zarras enttäuscht mich jetzt doch deutlich. Hier sind fast gar keine Infos enthalten. Da auch sein Kontaktformular seid Jahren nicht funkioniert, gehe ich eher von
einem experimentalen Versuch aus.


Mein Fazit lautet, dass ich keine Ahnung habe welche OP "die Beste" ist!


Nun ich habe hier schon alles recht ausführlich zusammen getragen:
global/aufklaerung-zu-den-einzelnen-antireflux-op-verfahr-t108.html

Meine persönlichen Kriterien sind hier:

- Welche Erfahrung hat der Chirurg auf diesem Gebiet ?
- Wie viele OPs hat dieser auf diesem Gebiet bereits absolviert ?
- Welche Vor- und Nachteile bietet die OP Methode ?
- Nimmt der Chirurg sich Zeit und beantwortet alle Fragen ehrlich ?

Nach diversen Sprechstunden mit namhaften Chirurgen in Deutschland und der Schweiz habe ich feststellen müssen, dass es sehr wenige gute kompetente Chirurgen gibt,
die sich mit dieser Erkrankung wirklich auskennen. Meine Empfehlung dendiert persönlich auf Dr. Löhde, einfach deswegen, da dieser bereits die meiste Erfahrungen in diesem Bereich
aufweist und selbst damals die Fundoplikatio operierte. Da aber jeder Mensch unterschiedliche Ansichten und Prioritäten hat, ist das lediglich nur meine persönliche Meinung dazu.


Es fehlen vergleichende Studien! Medizinische Studien, das ist für mich eh ein "rotes Tuch", aus einer 3 Jahre Studie wird eine "Langzeitstudie". In die Studie werden nur ideale Patienten (Zwerchfellbruch kleiner 3cm Reflux < 3 Jahre,... usw) aufgenommen. Oder Erfolg ist "kein Sodbrennen" jedoch Lebensqualität (also kam es durch die OP zu einer Besseren Lebensqualität) wird oft nicht gefragt.

Evtl. kann es ja auch sein, dass – je nach Ursache – eine andere OP die Richtige ist!

Studien helfen nicht wirklich weiter. Studien zur Fundoplikatio werden in Spitäer mit 80 - 90 % angepriesen und in der Praxis schauts dann ganz anders aus.

Z.b. könnte ich mir vorstellen, dass bei dem Zwerchfellbruch und somit der teilweise über das Zwerchfell gerutschte Magen mit der Folge: Minderung bzw. Funktionsausfall vom Magenschließmuskel eine gute Chance bei allen Wiederherstellenden OPs (Löhde, Zarras, Ablassmaier) hat.

In dieser „Gruppe“ könnte die Löhde OP durch das 3D Netz Vorteile haben, jedoch habe ich keine Studie gefunden die dies belegt. Nachteil sind die hohen (privaten) kosten, keine Studienlage, Arzt ist nicht mehr in Deutschland (evtl. Österreich)
Die Studienlage von Ablassmaier und Zarras ist gering (Links oben), jedoch gibt es etwas.
Sollte das Problem ein schwacher Magen Schließmuskel sein (also echte Muskelschwäche) kann ich mir nicht vorstellen, dass eine der „Wiederherstellenden“ OP Methoden funktioniert.
In diesem Fall bräuchte der Muskel wohl etwas Unterstützung. Die Nissen Manschette wollte ich bei mir (wegen der Risiken dass da nix mehr durchgeht) nicht. Wenn ich für mich entscheiden würde dann als Manschette, Toupet oder DOR.
Wobei ich Endostim auch interessant finde, der schwache Muskel geht ins Fitness Studio... nur fehlen mir hier noch Studienergebnisse.

Das ist nicht ganz richtig. Im Grunde macht eine Fundoplikatio, Dr. Löhde/Ablassmaier und Zarrass Methode die gleichen Dinge......Die Speiseröhre wird im Kardiabereich in das Zwerchfell
wieder eingeengt und das Zwerchfell verschlossen. Durch die Einengung der Speiseröhre gibt es genug Druck auf den Schliessmuskel, sodass dieser zuverlässig schliesst.
Von daher beseitigen diese Verfahren in der Theorie jegliche Muskelschwäche oder Zwerchfellbeschädigungen....lediglich in ihrer Umsetzung unterscheiden sie sich gravierend.

Sollte an meiner Theorie etwas dran sein (Erst Ursache für schwachen Muskel finden ) würde sich doch folgendes Vorgehen anbieten:

    - Ist Zwerchfellbruch Ursache für schwachen Magenmuskel=> Wiederherstellende OP a'la Löhde, Ablassmaier, Zarras


Eine Ursache wirst Du fast nie finden, da Dir jeder Arzt etwas anderes diagnostiziert. Fakt ist, wenn der Schliessmuskel im Magen nicht vernünftig schliesst, ist es im Grunde
nicht mehr wirklich relevant, ob es durch eine Kardiainsuffizienz oder durch ein Zwerchfellbruch ausgelöst wird, weil beide Erkrankungen dafür sorgen, dass der benötigte Druck
auf die Kardia fehlt.


    - Ist echte Muskelschwäche Ursache => Muskel muss mit Manschette Stabilisiert werden / mit Endostim trainiert werden (evtl. Linx Band)

Das ist Unsinn. Es gibt keine "echte" Muiskelschwäche oder eine "Falsche". Entweder sie funktioniert oder nicht. Das Endostim ist auch eher für eine leichte Erkrankung
vorgesehen, wo der Verschluss noch nicht ganz defekt ist.

Dann wäre beispielsweise eine OP zielführend bei der zuerst das Zwerchfell repariert wird und die anatomischen Gegebenheiten wieder hergestellt werden mit anschließender Funktionsmessung des Schließmuskel (wenn es geht noch während dieser OP) und dann Entscheidung:

    - Reicht die Muskelkraft aus => keine „Stütze“ (Manschette, Endostim, Linx,..)
    - Ist die Muskelkraft noch immer zu gering: Manschette, Endostim, Linx Magnetband um den Muskel....



Deine Rechnung hat leider einen Gedankenfehler. Wenn die Muskelkraft ausreicht, dann würde der Pförtner in der Regel auch zuverlässig schliessen.
Bei kleinen Zwerchfellbrüchen sagt man : Endostim oder Linxmethode wäre ausreichend, um eben besagten Zwerchfelldruck wieder herzustellen.
In der OP wird aber oftmals die wahre Grösse festgestellt und bei grösseren Brüchen auf Fundoplikatio umgeschwenkt, da besagte Verfahren in der Praxis
ungeeignet sind bei dieser Grösse von Brüchen.

Also halten wir fest: Ob Muskelkraft zu gering oder nicht = Unwichtig! Die Grösse der Magenpförtneröffnung ist letzten Endes relevant und die erkennt man lediglich in der OP
zuverlässig.

PS: Ich hatte manchmal den Eindruck, dass in diesem Forum recht schnell zu einer Löhde OP geraten wird. Natürlich ist Ratschlag wichtig, jedoch auch gefährlich! Insbesondere wenn man nicht vom medizinischen Fach (inkl. Erfahrung Reflux OP) ist, keine Befunde hat, … Vielleicht täuscht mich der Eindruck „Empfehlung Löhde OP“ auch....

Nein. Im Grunde ist es sogar recht einfach. Man befasst sich mit seiner Erkrankung und mit den diversen OP Verfahren im obigen Link. Mit diesen Infos erarbeitet man sich dann selbst seine individuellen Lösung zusammen. Dr. Löhde wird hier oftmals genannt, weil er einer der ganz wenigen Chirurgen ist, die in diesem Bereich Kompetenzen besitzen.
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Re: Reflux OP Vergleich schwierig

Beitragvon Sodbrenner » Donnerstag, 04. Januar 2018, 21:35:19

Hey,

Der entschiedenste Nachteil ist, dass es kaum gute Chirurgen gibt, die dieses Verfahren vernünftig umsetzen können.


Grundsätzlich ist es natürlich zwingend notwendig gute Chirurgen zu finden. Ich habe irgendwo mal gelesen: Ab 50 Fundoplicatio pro Jahr (seit einigen Jahren in regelmäßig) kann man von einer guten Erfahrung reden. Ich denke als grober Richtwert ist das in Ordnung

Wenn man ins nächstgelegene Dorfkrankenhaus geht wo eine Fundoplicatio drei Mal im Jahr gemacht wird... dann ist das Risiko das was schief geht wahrscheinlich höher!

Gerade im Bereich Leistenbruch erlebt man jeden Tag den gleichen Pfusch, wie Netze einfach so in die Wunde gequetscht werden und mit der Zeit wandern und erhebliche Probleme bereiten.



Das wundert mich. In meinem Bekanntenkreis gibt es einige mit Leistenbruch (uns sonstigen Bauchhernien) ich kenne keinen der sich erneut operieren lassen musste, alle waren zufrieden.

Die Studienergebnisse werden auch bald der Öffentlichkeit bereit gestellt, sobald man sich dem Bürokratiemonster Deutschland entzogen hat.


Ich habe hier im Forum mehrfach gelesen, dass Dr. Löhde seine eigenen Studien durchführt und diese veröffentlicht, nur ist das bisher nie passiert! Eine grundsätzliche Frage wäre natürlich die Methodik, die aussagekräftigsten Studien sind die wo der Patient nicht weiß wie er operiert wird.

Studien werden idR nicht von dem Arzt gemacht der die OP durchgeführt hat (Befangenheit), in der Vergangenheit (50er Jahre) gab es beispielsweise viele Studien von Tabakkonzernen das Rauchen nicht gesundheitsschädlich ist...

=> Jede Studie sollte von unabhängigen fachkundigen Personen durchgeführt (oder mindestens überprüft) werden


Die Veröffentlichung einer Studie / Veröffentlichung im wissenschaftlichen Bereich (Medizin, Physik,..) ist eigentlich keine große Sache... Die Studie wird idR über eine Uni veröffentlicht (oft im Rahmen einer Promotion), eine Zusammenfassung wird an 2 – 3 Fachzeitschriften geschickt. Auf min. einem Kongress muss der Verfasser die Studie Vorstellen und damit hat es sich auch schon.


Grundsätzlich muss jeder Patient sich bei jeder Arztpraxis (insbesondere bei privaten Arztpraxen) klar sein, dass dies Unternehmen sind die Gewinn erwirtschaften müssen. In sofern stellt sich die Frage was ist medizinische Studie, was ist marktwirtschaftliche Werbung?

Die Studie von Dr. Zarras enttäuscht mich jetzt doch deutlich.


Ich habe im Internet nur diese Studie gefunden, man müsste recherchieren ob es weitere Studien gibt. Falls nicht stimme ich dir zu: Das ist schon ein bissele wenig!


Studien zur Fundoplikatio werden in Spitäer mit 80 - 90 % angepriesen und in der Praxis schauts dann ganz anders aus.


Ich lese im Internet auch Berichte von Leuten bei denen eine Fundoplicatio schief ging. Trotzdem würde es mich interessieren woher deine Erkenntnisse kommen dass die Studien nicht stimmen.

Wie im ersten Beitrag gesagt, ich sehe viele medizinische Studien auch kritisch...


Das ist Unsinn. Es gibt keine "echte" Muiskelschwäche oder eine "Falsche". Entweder sie funktioniert oder nicht.... Deine Rechnung hat leider einen Gedankenfehler. Wenn die Muskelkraft ausreicht, dann würde der Pförtner in der Regel auch zuverlässig schliessen.



Also ich hatte das so verstanden (ist aber auch nur was ich so übers Netz und Gespräch mit einem Doc rausgefunden habe):

Es gibt zwei mögliche Ursachen die Reflux auslösen können, wobei es sehr oft auch Kombinationen aus beiden gibt:

    1. Der Magenschließmuskel ist geschwächt (Muskelschwäche kann bei jedem Muskel auftreten z.b. auch Schließmuskel Darm), dies kann mit oder ohne Zwerchfellbruch passieren.
    2. Es gibt einen Zwerchfellbruch, der Magen verlagert sich teilweise in den Brustraum dies führt zu einer höheren Belastung auf den Schließmuskel, an dieser Stelle gibt es drei Möglichkeiten:
      i) Der Schließmuskel hält dem Stand => Kein Sodbrennen trotz Zwerchfellbruch
      ii) Der Schließmuskel hält dem Druck nicht stand ist jedoch prinzipiell gesund d..h. Er würde wieder funktionieren wenn nicht ein ständiger Überdruck herrschen würde )=> Eine Wiederherstellende OP (Organe an die Richtige Stelle bringen + Zwerchfell Schließen) a'la Löhde, Zarras, Ablassmaier hilft
      iii) Der Druck auf den Schließmuskel war so lange so hoch,dass der Muskel irreperabel geschädigt wurde. Die alleinige Korrektur der Organe (Magen zurückziehen, Zwerchfell schließen) nicht ausreicht, die Folge ist der Schließmuskel braucht unterstützung (Manschette, Linx Magnetband oder Endostim)


@ Masterp:

- Ich sehe unter deiner Signatur, dass du noch nicht operiert bist. Darf ich fragen warum du dich nicht bei Dr. Löhde operieren lassen hast?

Ich habe bisher noch keine OP gemacht weil es ohne OP geht (mit PPI), zwar bin ich (da PPI bei mir sehr gut wirkt) der ideale Kandidat für ne OP aber ich habe trotzdem Angst vor den Risiken (egal wie gering sie sind).
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Re: Reflux OP Vergleich schwierig

Beitragvon Masterp » Mittwoch, 24. Januar 2018, 20:22:36

Sodbrenner hat geschrieben:Das wundert mich. In meinem Bekanntenkreis gibt es einige mit Leistenbruch (uns sonstigen Bauchhernien) ich kenne keinen der sich erneut operieren lassen musste, alle waren zufrieden.
Das Problem ist die Netzbehandlung bei diesen Geschichten. Beim Leistenbruch wird bei mehreren Verfahren die Leiste aufgemacht und einfach ein Netz zusammen geknüllt in die Wunde gesteckt.
Der Körper betrachtet das als Fremdkörper und es kommt zu Netzwanderungen. Davon ab laufen Samenstränge und Schlagader in diesen Bereich, was ebenfalls zu üblen Verwachsungen kommen kann.
Es gibt noch ein Verfahren , das auch Dr. Löhde macht, wo man das Netz recht kompliziert in die Gewebeschicht einbringt. Das Verfahren machen aber leider nicht alle Chirurgen.

Ich habe hier im Forum mehrfach gelesen, dass Dr. Löhde seine eigenen Studien durchführt und diese veröffentlicht, nur ist das bisher nie passiert! Eine grundsätzliche Frage wäre natürlich die Methodik, die aussagekräftigsten Studien sind die wo der Patient nicht weiß wie er operiert wird.

Studien werden idR nicht von dem Arzt gemacht der die OP durchgeführt hat (Befangenheit), in der Vergangenheit (50er Jahre) gab es beispielsweise viele Studien von Tabakkonzernen das Rauchen nicht gesundheitsschädlich ist...
=> Jede Studie sollte von unabhängigen fachkundigen Personen durchgeführt (oder mindestens überprüft) werden
Die Veröffentlichung einer Studie / Veröffentlichung im wissenschaftlichen Bereich (Medizin, Physik,..) ist eigentlich keine große Sache... Die Studie wird idR über eine Uni veröffentlicht (oft im Rahmen einer Promotion), eine Zusammenfassung wird an 2 – 3 Fachzeitschriften geschickt. Auf min. einem Kongress muss der Verfasser die Studie Vorstellen und damit hat es sich auch schon.
Grundsätzlich muss jeder Patient sich bei jeder Arztpraxis (insbesondere bei privaten Arztpraxen) klar sein, dass dies Unternehmen sind die Gewinn erwirtschaften müssen. In sofern stellt sich die Frage was ist medizinische Studie, was ist marktwirtschaftliche Werbung?

Gebe ich Dir Recht. Wir werden sehen wie es kommt.


Ich habe im Internet nur diese Studie gefunden, man müsste recherchieren ob es weitere Studien gibt. Falls nicht stimme ich dir zu: Das ist schon ein bissele wenig!


Kannst Du mir sagen wo ich diese finde ? Irgendwie finde ich gar nichts zu ihm. Sein Kontaktformular funktioniert auch nicht und verläuft in einer Dauerschleife.

Ich lese im Internet auch Berichte von Leuten bei denen eine Fundoplicatio schief ging. Trotzdem würde es mich interessieren woher deine Erkenntnisse kommen dass die Studien nicht stimmen.
Wie im ersten Beitrag gesagt, ich sehe viele medizinische Studien auch kritisch...

Meine Erfahrungen in diversen Sprechstunden zeigen, dass besagte Op Verfahren gern angepriesen werden. Von diversen Problemen berichtet natürlich keiner wenn man nicht energisch darauf eingeht.
Viele Patientenmeinungen dazu spiegeln das gleiche Bild wieder: Wird das OP Verfahren angewendet und es kommt zu Problemen, wird der Patient in der Regel austherapiert entlassen. Fremde Chirurgen gehen da in der Regel nicht mehr heran wenn der Patient vorbelastet ist. Gastroenterologen bestätigen ebenfalls die enorme Minusrate dieser OP Technik.Alles im Ganzen ist eine Fundoplikatio ebenfalls ein Glückspiel.



Also ich hatte das so verstanden (ist aber auch nur was ich so übers Netz und Gespräch mit einem Doc rausgefunden habe):

Es gibt zwei mögliche Ursachen die Reflux auslösen können, wobei es sehr oft auch Kombinationen aus beiden gibt:

    1. Der Magenschließmuskel ist geschwächt (Muskelschwäche kann bei jedem Muskel auftreten z.b. auch Schließmuskel Darm), dies kann mit oder ohne Zwerchfellbruch passieren.


DAS ist richtig!

    2. Es gibt einen Zwerchfellbruch, der Magen verlagert sich teilweise in den Brustraum dies führt zu einer höheren Belastung auf den Schließmuskel, an dieser Stelle gibt es drei Möglichkeiten:
      i) Der Schließmuskel hält dem Stand => Kein Sodbrennen trotz Zwerchfellbruch
      ii) Der Schließmuskel hält dem Druck nicht stand ist jedoch prinzipiell gesund d..h. Er würde wieder funktionieren wenn nicht ein ständiger Überdruck herrschen würde )=> Eine Wiederherstellende OP (Organe an die Richtige Stelle bringen + Zwerchfell Schließen) a'la Löhde, Zarras, Ablassmaier hilft
[code]



Einfacher gesagt, der Schliessmuskel braucht zum Schliessen benötigten Druck vom Zwerchfell. Dieser wird erzeugt durch das Einklemmen der Speiseröhre (Kardiabereich) in das Zwerchell.
Beim Bruch ist das Zwerchfell beschädigt und der Einklemmdruck auf die Speiseröhre geht verloren und es kommt mitunter auch zu einer axialen Hernie.
Bei einer Speiseröhreninsuffizienz ist das Zwerchfell zwar nicht beschädigt aber der benötigte Druck auf die Speiseröhre ist nicht mehr 100% gegeben. Demzufolge schliesst der Mageneingang
durch fehlenden Druck nicht mehr richtig.

      iii) Der Druck auf den Schließmuskel war so lange so hoch,dass der Muskel irreperabel geschädigt wurde. Die alleinige Korrektur der Organe (Magen zurückziehen, Zwerchfell schließen) nicht ausreicht, die Folge ist der Schließmuskel braucht unterstützung (Manschette, Linx Magnetband oder Endostim)


Diese Aussage finde ich Interessant. Woher hast Du diese Info ? Es ist eine interessante Aussage. Leider aber machen die Verfahren (Magnetband und Manschette) ja nix anderes als das Zwerchfell künstlich zu ersetzen , bzw. deren Funktion entsprechend Druck auf den Kardiabereich auszuüben, damit der Mageneingang wieder schliessen kann.


@ Masterp:

- Ich sehe unter deiner Signatur, dass du noch nicht operiert bist. Darf ich fragen warum du dich nicht bei Dr. Löhde operieren lassen hast?

Ich habe bisher noch keine OP gemacht weil es ohne OP geht (mit PPI), zwar bin ich (da PPI bei mir sehr gut wirkt) der ideale Kandidat für ne OP aber ich habe trotzdem Angst vor den Risiken (egal wie gering sie sind).


Mir gehts da genauso. Im Moment warte ich bis Löhde seinen Betrieb wieder auf nimmt. Dann fahre ich dort nochmal hin zum Gespräch. Zumal mich auch interessiert was die OP in Österreich nun kosten wird.


LG Masterp
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